Cap Verde: Inselhopping

von Fred Kowasch
cap verde 2010 2 sao vicente strandNach sechseinhalb Flugstunden - mit Zwischenstop auf Grand Canaria - kam ich am frühen Nachmittag (Ortszeit weniger zwei Stunden) in Sal auf den Cap Verden an. Warum dann allerdings die Passkontrolle noch eine (gefühlte) Stunde dauern muß, erschließt sich einem nicht wirklich. Schließlich sind wir alle im Besitz eines  Visas, dass zu erwerben äußerst umständlich ist.

Zunächst muß man 45 Euros auf das Konto der Kapverdischen Botschaft überweisen, dann eine Kopie der Überweisung, eine Kopie vom Flugschein und den Originalpass per Einschreiben mit Rückschein zur Berliner Niederlassung schicken. Nach einer Woche gibt es dann Post.

Egal. Endlich angekommen. Ein Taxi ins 20 Kilometer entfernte Santa Maria wartet immer, mit acht bis zehn Euros ist man dabei. Davor empfiehlt es sich jedoch am Flughafen bei einer der zahlreichen Bankes Euros in Escuduos zu tauschen. Der Kurs ist gut und eine Commission nehmen sie meist auch nicht. Mitten in Santa Maria docke ich an einer französisch-betriebenen Herberge an. 40 Euros die Nacht. Das hat den Vorteil, dass man Meerblick geniessen kann und Nachts nicht zu tief schläft. Kurz vor Weihnachten sind die kleinen Hotels nicht allzu voll, irgend etwas findet man immer.

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Tagebuch: RAMBANY FLASH auf Weltreise

Er kommt aus dem Berliner Wedding und hat gerade sein Studium abgeschlossen.
Seit Anfang Oktober ist RAMBANY FLASH auf Weltreise. Ein cooler Typ, der nichts ausläßt.


rf_surfboard3.October 2007
Der Flug war katastrophal. Zwei Stunden starke Turbulenzen. Die Leute haben ihr essen vom Boden gekratzt. Komme heil an, jedoch ohne Gepaeck. Faengt gut an. Dann noch mit den einzigen paar Schuhen in den einzigen Scheisshaufen in ganz Rio getreten. Trotzdem wohl der gluecklichste Mensch auf der Welt. Rio hat nur an einem Tag mein Herz erobert. Die Menschen, die Kultur, die Landschaft, die Lage...unbeschreiblich. Habe mir ein Trikot von Flamengo geholt. Gehe eventuell schon heute in das MARACANA Stadion zu einem Spiel. Viele Gruesse an meine Mitleser.Ich werde euch auf dem laufenden halten.

4.October 2007
Gleich nach dem guten Fruehstueck, gabs eine Gute Nachricht. Meine Bagpack ist aufgetaucht, kommt aber erst morgen an. Hier brauch man eh nichts als ne shorts und eine Zahnbuerste. Heute war ich am Ipanema Beach. Traumhaft. Bin mal hoch und runter gelaufen. Komme vorbei an einen Abschnitt der mich an Ibiza erinnert, gechillte Leute, paar bauen gerade etwas.

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Tagebuch: RAMBANY FLASH auf Weltreise II

von Rambany Flash
arf_maradona
Komme ins Hostel..ein Ire checkt gerade in mein Zimmer...Er faengt gleich an von Vivien in La Paz zu erzaehlen. Meine Archillesverse.. Er war da!!! Sie haben ihn von 3h morgens bis Mittag eingeschlossen...er konnte nicht raus...Er sagt, er hatte einen riesen Durst...doch das einzige Getraenk, dass man kaufen konnte war PURER WODKA?!! Er war mit zwei Jungs und nem Maedel da...das Maedel hatte Geburtstag..und Vivien lag in Strapsen auf ner Couch und hat fuer die Truppe paar Lines geschmissen ...

Ausserdem waren zehn Bolivianos da., die irgendwann untereinander ne massenschlaegerei angezettelt haben ...So witzig.. man kann nicht wegrennen. Man diese Vivien.. Wie gerne...!!

Der Ire ist vor einem Monat aus Neu Zeeland gekommen...hatte dort ein Auto gekauft und es dann am Flughafenparkplatz abgestellt...Hab nach dem Schluessel gefragt...hat er mir gegeben!! Man wenn das klappt....Er hat so geschwaermt von Neu Zeeland...Habe gleich nach fluegen gekuckt...Koennte mitte Januar da sein...

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Tagebuch: RAMBANY FLASH auf Weltreise III

 von Rambany Flash

Liebeskummer

rf_wieder_daheimJa ja, die Däininen sind weg..... manchmal hat man sich gefühlt wie Hugh Heffner.... aber manchmal wie in ner Talkshow... Das heißt leider, dass meine süße Dänin auch weg ist :( Erst verlässt mich Gringo dann die Dänin. Hm... nach ca. einer woche Depri schieben, hab ich mich wieder gefangen, immerhin bin ich ja im Paradies.... So jetzt ging's darum, das Appartment aufzuräumen und den Frühjahrsputz zu starten..... Ich hatte schon mal einen Besen in der Hand, aber das war bei ner kleinen Schlägerei 1994! Habe mein bestes gegeben,um die Bude sauber zu kriegen, bisschen spucke hier und da...

Blieb nur noch das große Fragezeichen, was mit der Decke passiert..... mir ist doch damals die Tomatenflasche explodiert und hat die decke ruiniert, die Flecken haben schon angefangen zu schimmeln.... habe doch eine Kaution hinterlegt... Mir blieb nichts anderes übrig, als die Flecken mit Zahnpasta zu bearbeiten... 4h Sisifusarbeit.. Und was zieht mir der Halsabschneider von der Kaution ab!? 37 dollar, weil ich die Toilette nicht geschrubbt habe..... 37 Dollar? Toilette schrubben... eigentlich gibt's nur eine Lösung für das: Eine Reihe von Handkantenschlägen, aber bin ja entspannt geworden auf Hawaii.. von den 37 Dollar hat er doch bestimmt seinem Lebensabschnittgefährten Pralinen gekauft...

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Ecuador, Peru, Bolivien: Vom Äquator zum Titicacasee

von Fred Kowasch und 'Jay' Steinert

s_FCdamerika7

thu - 16.12. - quito, ecuador

Latitud 0 0 0". "Links-rechts, links-rechts, nord-sued, nord-sued"! Es macht Spass, ueber den orangenen Streifen am Aequator zu springen! Oder einfach hinlegen, eine rechte Rolle um die Koerperlaengsachse und schon ist man im Norden unserer Weltkugel. Hatte ich mir gar nicht so spassig vorgestellt. Ein paar Touristen schauen etwas unglaeubig, laecheln - viel ist nicht los in "Mitad del Mundo", zwei Stunden noerdlich von Quito.

Immerhin haben wir uns damit 50 Dollar gespaart. 30 wollte der Taxifahrer fuer den Hinweg, 50 ein anderer zurueck - verstehe einer die Logik. Mit drei Dollar kommt man mit dem Bus vielleicht nicht ganz so bequem hin- und zurueck. Dafuer lernt man immer jemanden kennen und ein paar neue spanische Worte hinzu.

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Indien: Unterwegs auf dem Subkontinent

Ankunft in Bombay

von 'Jay' Steinert

subkontinent 39

Es ist der 15.12.03, 23.00 Uhr, pünktlich landet unser Flieger auf dem Bombay International Airport. Vier Wochen Indien liegen vor mir. Es ist schön warm und dunkel, der vollgedröhnte Taxifahrer benötigt 1 1/2h (kostet den Festpreis von 4,00 EUR) in die Innenstadt Bombays, Ortsteil Collaba. Er hat kein Licht am Wagen, englisch spricht er auch nicht und ich kenn mich hier nicht aus. Promt fährt er zu dem Hotel seiner Wahl - wegen der Vermittlungsprovision.

Es kostet Mühe ihm verständlich zu machen, dass das Hotel meiner Wahl ganz woanders liegt und wir landen am "Gateway of India". Jetzt kann ich mich endlich orientieren und finde sogar das gesuchte Hotel. Der "Flohzirkus" ist für hiesige Verhältnisse zu teuer (15 EUR). Aber für eine Nacht wird es wohl gehen. In einem kleines Restaurant nehme ich seafood & prawns (1,50 EUR). Der Flachmann, gut gefüllt mit Bourbon-Whiskey, gibt einen ordentlichen Schluck frei (ist nur wegen der Gesundheit!).

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Indonesien: Zwischen Feuer und Erde

von Fred Kowasch

Nach 16 Stunden in einen AIR-FRANCE Flugzeug haben wir uns nicht erkältet. Obwohl der Nachbar aus Senegal in dieser Zeit mindestens 50 mal "herzhaft" geniest hat. Zum Glück haben wir beim Zwischenstopp in Singapur die Plätze getauscht.

Wenn, dann sind wir wenigstens beide krank. Ankunft in Jakarta. Regelrecht ins Taxis geschmissen. An der Ampel werden zwischen Autos die Masken der Menschen-Affen verkauft. Neben Wasser, Zeitungen und Erdnüssen. Am Abend dann "lecker Abendessen" in Jalan Jaksa,dem Treffpunkt der Rucksack-Touristen in der indonesischen Hauptstadt.

Eine Thailändischer Kao Searn Road in Klein - doch jetzt ist "low saison" und fast kein Traveller unterwegs. Am Samstag ist der nationale Unabhängigkeitstag und die Stadt in den Nationalfarben -rot-weiss- geschmückt. An jeder Strassenecke, in jeder noch so kleinen Gasse. Am Präsidentenpalast werden die Stühle für die Parade ausgerichtet. Betreten der Marsch-Strecke: verboten!

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DREHTAGEBUCH - Unterwegs in Israel und den besetzten Gebieten

von Fred Kowasch
drehtagebuch1_israel_01.jpg

wed, 10.11.04 - 20:34

Wann stirbt Arafat? Das ist die Frage die hier alle beschäftigt. Selbst die israelischen Nachrichten kennen ausser Falludscha kaum noch ein anderes Thema. Am Abend treff ich im Österreichischen Hospiz (mein „Hotel" für die nächsten Tage in der Altstadt) Kai Wiedenhöfer. Er ist seit vier Wochen schon hier und fotografiert tagein, tagaus die Arbeiten an der Mauer, die die Israelis um die Westbank bauen.

Über ihn und seine Arbeit will ich mit einer kleinen Digitalkamera in den nächsten Tagen hier den Anfang einer Dokumentation drehen. Das hatten wir schon vor Monaten geplant - der Zeitpunkt der Dreharbeiten in Jerusalem und der Westbank stand seit Wochen fest. Mit Arafats schwerer Krankheit ist alles anders. Stündlich kann er in Paris sterben. Das würde unsere ganzen Pläne verändern.

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Über Kathmandu nach Fiji: In 210 Tagen um die Welt

von Martin Schlögl

210_tage_21.jpgDie Leute kommen hauptsächlich wegen der Berge; Trekking im Himalaya ist bei jung und alt populär. Und auch ich bin hauptsächlich aus diesem Grund nach Nepal gefahren. Aber nicht nur deswegen. Ich wollte natürlich auch Land, Leute, Kultur und das ehemalige Hippie -Paradies Nepal erleben. Aber das ist im Zuge des Massentourismus leider weitgehend auf der Strecke geblieben. Billig kann man hier zwar immer noch leben, aber die alten Aussteiger sind heutzutage kaputte, verbrauchte Gestalten.

Massenkonsum und -Tourismus haben das Land ergriffen, im Touri-Viertel Thamel beispielsweise reihen sich Internet-Cafes, Outdoor-Shops, Restaurants und Souvenierläden nahtlos aneinander. So hatte ich mir das dann doch nicht vorgestellt. Nur gut, dass es Dope im Überfluss gab (und gibt). Das Zeug ist spottbillig und überall zu bekommen. Und so gut wie jeder Nepal-Tourist unter 30 fährt nicht zuletzt auch deswegen hierhin. Man sollte es halt nicht unbedingt auf der Strasse kaufen, denn, so die Warnungen, manchmal stellen sich die vermeintlich netten Verkäufer als wenig Spass verstehende Polizisten heraus. Und für einen Zwangsaufenthalt in einem nepalesischen Gefängnis war mir mein Urlaub dann doch zu schade.

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