Travel: Sarayaku - Ein Indio-Dorf am Amazonas wehrt sich

Das Indio-Dorf Sarayaku kämpft erfolgreich gegen Ölfirmen, die auf ihrem Land im Dschungel Ecuadors nach Öl bohren wollen. Dabei haben sie etwas Erstaunliches vollbracht: eine gesunde Balance zwischen ihren Traditionen und dem westlichen Leben gefunden.

Von Philipp Lichterbeck, Sarayaku

Heriberto Gualinga zeigt auf den weitgespannten Amazonashimmel. „Wir sind Millionäre“, sagt er. Der Indio schaut zu den Kindern, die mit Speeren zum Fluss laufen, um zu fischen und schon wenig später mit gefüllten Netzen wiederkommen. Auf die Bananen- und Maniokstauden. Er blickt zu den Jugendlichen, die auf Bäume klettern und Früchte für ihre Freunde herunterwerfen. 
Rio Bobonaza, Sarayaku, Foto P. Lichterbeck (1)Doch die Idylle trügt in Sarayaku, einem Dorf im Amazonaswald Ecuadors, das von Indios vom Volk der Kwicha bewohnt wird. Der Dorfrat sitzt zusammen. Die Männer und Frauen haben Berichte erhalten, dass die italienische Agip und andere Ölfirmen die Gemeindegrenzen verletzen. Aus vier benachbarten Ölbohrgebieten würden sie nach Sarayaku vordringen. „Es geht wieder los“, sagt Heriberto Gualinga. „Wir sind eingekreist.“

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Video-Tipp: Die Höhlen-Hippies von La Gomera (arte)

La Gomera. Geile Winterinsel zum Wandern, Rad fahren, abhängen oder Fisch essen. Wer dort Valle Grand Rey kennt, kennt auch den kleinen Platz an der Kirche in Playa de la Calera. Dort, wo die Hippies abhängen. Die Musik ist manchmal da etwas anstrengend. Am Vormittag kann man die Ruhe hier jedoch mit einem guten Buch auf der Bank des alten 'Casa Maria' Restaurants geniessen. Wer wissen will, was die Hippies auf der Insel sonst so treiben, bekommt ungewohnte Einblicke in diesem kurzweiligen arte-Film!

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